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Erntedankfest

Erntedankfest für zuhause!

Wie und wann man Obst, Kräuter und Gemüse richtig erntet

Wer eine ganze Saison die Beete gepflegt, Unkraut gejätet und gewissenhaft gewässert hat, möchte am Ende der Reifezeit auch frisches Gemüse, saftiges Obst und duftende Kräuter ernten können. So einfach, wie viele Hobbygärtner sich das vorstellen, ist das nicht. Denn auch beim Ernten kommt es auf das richtige Timing an.

Obst und Gemüse hat während des Tagesverlaufes günstige und ungünstige Erntezeiten. Das liegt am Sonnenlicht, durch dessen Bestrahlung die Pflanzen unterschiedlich stark beeinflusst werden (Nitratbildung).

Früchte und Kräuter vormittags ernten

Vormittags ist der richtige Zeitpunkt für für Kräuter und Früchte. Wer es besonders gut machen möchte, achtet darauf, dass der Morgentau bereits getrocknetes, die Pflanze sie aber noch nicht aufgeheizt hat. Dann ist sie besonders, fest und saftig. Kräuter etwa entfalten dann ihr vollstes Aroma.

Am späten Nachmittag ist Erntezeit für sogenannte feste Gemüsesorten, wie zum Beispiel die Kartoffel. Der Organismus des Gewächses hatte den ganzen Tag Zeit, das Nitrat abzubauen, dass sich während der Nacht gebildet hat. Jetzt sind sie besonders bekömmlich. Auch Möhren, Salat, Radieschen und Bohnen sollten am frühen Abend eingebracht werden. Dann ist der Vitamingehalt am höchsten und Sie ernten echte Gesundheits-Bomben.

Erbsen und Mais kennen nur einen richtigen Erntezeitpunkt: Kurz vor der Mahlzeit! Dann sind sie frisch und knackig.

Erntehilfe bei Radieschen

Bei der Ente von Karotten und Radieschen muss man zusätzlich noch etwas „Geburtshilfe“ leisten und rechtzeitig die Erde rund um die Pflanze anlocken. Auf diese Weise können die reifen Köpfchen aus dem Erdreich wachsen und dem Gärtner anzeigen, dass sie reif für den Verzehr sind.

Wer beim Ernten unachtsam ist, kann seine Pflanze so beschädigen, dass sie keine weitere Frucht mehr trägt. Deshalb sollten Zucchini und Gurken nur mit einem scharfen Messer geschnitten werden. Der Schnitt sollte direkt am Stiel erfolgen. Dann kann man sich auch im kommenden Jahr über „Nachwuchs“ freuen.

Beim Ernten achtsam bleiben

Kräuter sind robuster. Wichtig ist nur, beim ersten mal nicht alles kurz und klein zu schneiden. Am besten wartet man, bis die Kräuter etwa zehn Zentimeter hoch stehen. Dann kann mit einer Schere zur Ernte schreiten. Aber Achtung: Nur etwa die Säfte der angewachsenen Kräuter abschneiden. Dann erholt sich die Pflanze besser und kann schneller und kräftiger nachwachsen.

Wer diese kleinen Tipps beachtet wird sich über aromatischen Geschmack bei seinem selbst gezogenen  Gemüse, Kräuter und Obst freuen. Guten Appetit!

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